Ratgeber
Dachwerbung: Dachfläche vermieten und als Werbefläche nutzen
Dachfläche vermieten als Werbefläche: Was Dachwerbung bringt, welche Lagen attraktiv sind und wie die Vermarktung einer Werbeanlage auf dem Dach läuft.
Aktualisiert am 12. April 2026
Wer von oben auf eine Stadt schaut, sieht vor allem eines: ungenutzte Fläche. Flachdächer von Gewerbeimmobilien, Logistikzentren, Parkhäusern und Supermärkten sind oft frei – und für bestimmte Werbeformen ideal. Dachwerbung ist ein spezielles, aber lukratives OOH-Format, das vor allem für Betrachter aus der Vogelperspektive, aus Hochhäusern und – zunehmend wichtig – für Drohnenaufnahmen und Luftbildkampagnen relevant ist.
Was ist Dachwerbung?
Dachwerbung bezeichnet Werbeanlagen, die auf einem Dach montiert oder aufgemalt werden. Das können aufgeständerte Leuchtreklamen und Schriftzeichen sein, die von der Straße aus sichtbar sind (klassische Werbeanlage Dach), oder großflächige Folien und Malereien auf dem Dach selbst, die aus der Höhe – z. B. von benachbarten Hochhäusern, Bahnerhöhungen oder per Kamera – gelesen werden. Beide Varianten sprechen unterschiedliche Zielgruppen und Sichtwinkel an.
Für welche Lagen lohnt sich die Dachfläche vermieten?
Klassische aufgeständerte Dachwerbeschilder entfalten ihre Wirkung vor allem, wenn das Gebäude selbst an einer stark frequentierten Sichtachse steht – etwa an einer innerstädtischen Verkehrskreuzung, einer Einfallstraße oder in der Nähe eines Bahnhofs. Für diese Form gilt: AAA- und AA-Lagen erzielen die höchsten GRP-Werte und damit die attraktivste Miete. Großflächige Dachbeschriftungen hingegen lohnen sich besonders für Gebäude nahe Hauptbahnhöfen mit Hochbahntrassen, Hochhäusern mit freiem Blick auf das Dach oder in Tourismusdestinationen mit hohem Helikopter- und Drohnenflugaufkommen.
Werbeanlage Dach: Welche Formate gibt es?
- Aufgeständerte Leuchtreklame: Schriftzüge oder Logos auf einem Stahlrahmen, von der Straße aus sichtbar – klassisches Format für Unternehmens- oder Markenidentität
- Dachliner / Dachfolie: Großflächige bedruckte Folie auf dem Flachdach, aus Hochpunkten oder bei Drohnenaufnahmen sichtbar
- Dachbanner: Gespannte Banner an der Dachkante, senkrecht zur Fassade – kombiniert Dach- und Fassadenwerbung
- Dach-Mural: Handgemalte oder gesprühte Gestaltung des Dachs als kreatives OOH-Format
Was ist eine Dachfläche als Werbefläche wert?
Wie bei allen OOH-Formaten hängt der Mietwert von der Lage-Kategorie (AAA/AA/A/AB/B), der Frequenz an der nächsten Verkehrskreuzung, dem PpS-Wert und der Sichtbarkeit ab. Eine aufgeständerte Werbeanlage auf einem Flachdach an einer AAA-Innenstadtkreuzung hat einen deutlich höheren GRP als ein Dachschild in B-Lage. Generell gilt: Je mehr Menschen das Schild oder die Fläche täglich sehen können, desto höher die Miete. Konkrete Beträge nennen wir dir nach der kostenlosen Flächenbewertung.
Welche Genehmigungen braucht Dachwerbung?
Werbeanlagen auf Dächern sind fast immer genehmigungspflichtig. Zuständig ist in der Regel das kommunale Baurechtsamt. Bei denkmalgeschützten Gebäuden kommt die Denkmalbehörde hinzu. Wichtig: Statische Standsicherheit, Windlastnachweise und Befestigungskonzepte sind Teil des Genehmigungsverfahrens für aufgeständerte Konstruktionen. Wir übernehmen die gesamte technische und behördliche Abstimmung.
Wie läuft die Vermarktung der Dachfläche?
Du meldest deine Immobilie mit Adresse, Dachtyp (Flachdach, Satteldach, Pultdach), Maßen und Lage. Wir bewerten die Sichtachsen, ermitteln GRP und Mietwert, prüfen die Genehmigungsfähigkeit und suchen passende Werbetreibende. Montage, Produktion und Abrechnung laufen vollständig über uns – du erhältst die vereinbarte Miete ohne Vorabkosten.
Du hast ein Flachdach in einer guten Lage? Melde deine Dachfläche jetzt kostenlos bei blowup-ooh an – wir sagen dir ehrlich, was sie wert ist und ob sich die Vermarktung lohnt.